© Ralf Borges BfvK  2020                                                                                                                                          aktualisiert am 21. Oktober  2020
Jagdverband  Altkreis Seelow e.V.
Willkommen (Link zur aktuellen Meldung: Allgemeinverfügung des Landkreises MOL) (Link zur aktuellen Meldung: Hinweise zur Probenentnahme ASP)
Aktuelle Informationen zur ASP im Landkreis
Weidmannsheil liebe Weidgenossinnen und Weidgenossen, 10.10.2020 hier die aktuellen Informationen zur ASP im Landkreis: Es gibt derzeit einen neuen bestätigten ASP-verseuchten Tierfund, also derzeit insgesamt zwei. Beide Funde liegen in der bisherigen Kernzone, Erlass der aktualisierten „Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung“ vom 10.10.2020 Auf Grund der EU- und Landesrechtlichen Vorgaben wurde eine Pufferzone (Erweiterung der bisherigen Risikozone) festgelegt, Verpflichtung der virologischen Untersuchung (Schweißprobe) für jedes erlegtes Schwarzwild, An der 1. Fallwildsuche im Kerngebiet nehmen ca. 300 Personen aktiv teil, davon 35 Jäger, Bereitstellung von Kühlcontainer in der Pufferzone, sowie zentrale Entsorgungstonne (nähereInformationen hierzu erfolgen) Für uns Jäger ergibt sich zusammengefasst folgendes: die Bestimmungen der „Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung“ sind vollumfänglich umzusetzen! die konkreten, entwicklungsabhängigen und koordinierten weiteren Maßnahmen werden weiterhin mit den betroffenen Jagdausübungsberechtigten persönlich besprochen und angewiesen. Dieser hat dann die Umsetzung in seinem Jagdgebiet zu organisieren und der UJB sowie dem JV bei Problemen in der Vorbereitung und Durchführung, sowie über die Ergebnisse Bericht zu erstatten, verstärkte Fallwildsuche im eigenen Revier, aktive Unterstützung der Landwirte bei der Fallwildsuche, Für Jäger in der Pufferzone: Verstärkte Fallwildsuche im eigenen Revier Unterstützung bei ggf. eingesetzten Kadaversuchtrupps Die Ansitz-/ Einzel- und Fallenjagd ist zu verstärken, Bewegungsjagden sind verboten, Ausnahmen können genehmigt oder angewiesen werden, Die Verwertung von erlegten genusstauglichen Wildschweinen ist nur nach negativen Befunden (Trichinen und ASP) möglich, Für erlegtes Schwarzwild welches nicht verwertet wird, werden zentrale Abgabe- / Entsorgungsstellen eingerichtet (dazu informieren wir separat!) Für alle Jägerinnen und Jäger: Verstärkte Jagd auf Schwarzwild, Für alle erlegten Stücke Schwarzwild ist neben der Trichinenprobe auch die Abgabe einer Schweißprobe verpflichtend. Die „Röhrchen“ können in den Ämter: Altlandsberg, Falkenberg, Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten, Letschin, Buckow, Müncheberg, Neuenhagen, Neuhardenberg, Petershagen-Eggersdorf, Rüdersdorf, Wriezen, Strausberg, sowie in der Kreisverwaltung Seelow, Strausberg, Bad Freienwalde abgeholt werden. Die Abgabe der Schweißproben mit Begleitschein erfolgt in den Standorten der Kreisverwaltung Seelow, Strausberg, Bad Freienwalde, sowie den mit der Trichinenuntersuchung beauftragten Tierärzten, Die Verwertung von erlegten genusstauglichen Wildschweinen ist nach negativen Trichinenbefund (auch ohne ASP-Testergebnis) weiterhin möglich, Bereitschaft zur Unterstützung bei Anforderung durch die betroffenen hilfesuchenden Jagdausübungsberechtigten im Risikogebiet (Puffer-, gefährdete und Kernzone), Strikte Beachtung der Hygienemaßnahmen für sich, beim Hund und an Fahrzeugen und „Geräten“, Fallwildmeldung mit GPS-Daten des Fundortes über das „Bürgertelefon 03346 / 850 6969“ oder die APP „Tierfundkataster“ des DJV, oder alternativ 03346 / 850 6340, Beprobung (Tupfer- oder Knochenprobe) im eigenen Jagdrevier, Gefundenes oder gemeldetes Fallwild im Revier vergraben, oder mit geeigneter Plane abdecken (Plane kann nach vorheriger Absprache beim Katastrophenschutz (Tel. 03346 / 850 8080) in Seelow oder Strausberg in begrenzter Anzahl abgeholt werden), Bei Jagden, wo unterschiedliche Wildarten gleichzeitig erlegt werden, muss eine strikte körperliche Trennung bei der Bergung (auch Nachsuche), Versorgung, Aufbewahrung und Verwertung zwischen Schwarzwild und der anderen Wildarten erfolgen. Dies gilt auch für die Aufbrüche, Hunde, Teams und Fahrzeuge! Wir werden weiterhin aktuell über die Entwicklung der ASP im Landkreis insbesondere nach der heutigen 1. Fallwildsuche im Kerngebiet auf unserer Webseite www.jv-mol.de informieren. Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung! Weidmannsheil Max-Georg v. Korff Lutz Hackert
Sehr geehrte Damen und Herren, 15.10.2020 ich weise Sie darauf hin, dass ab sofort blutgetränkte Tupfer oder rote Blutröhrchen (EDTA) für die Untersuchung von gesund erlegten Wildschweinen verwendet werden müssen. Es ist darauf zu achten, für jede Probe einen einzelnen Antrag mit vollständigen Angaben auszufüllen. Die grauen Röhrchen (Serum) können im Hausmüll entsorgt werden. Tupfer, Röhrchen und Untersuchungsanträge können sowohl in den Außenstellen der Kreisverwaltung als auch an folgenden Stellen abgeholt werden: · Altlandsberg – Rathaus in der Berliner Allee 6, 15345 Altlandsberg (Telefon: 033438 1560) · Bad Freienwalde – Altes Finanzamt in der Freienwalder Str. 36, 16259 Bad Freienwalde (Telefon: 03346 850 6255) · Falkenberg – Amtsverwaltung, Karl-Marx-Straße 2, 16259 Falkenberg (Telefon: 033458 64610) · Fredersdorf-Vogelsdorf - Verwaltungsneubau, Lindenallee 3, 15370 Fredersdorf-Vogelsdorf (Telefon: 033439 835 0) · Hoppegarten – Rathaus, Lindenallee 14, 15366 Hoppegarten (Telefon: 03342/ 393 155) · Letschin – Rathaus, Bahnhofstraße 30a,15324 Letschin (Telefon: 033475 60590) · Märkische Schweiz – Rathaus Buckow, Hauptstraße 1, 15377 Buckow (Telefon 033433 150 0) · Müncheberg – Rathaus, Rathausstraße 1, 15374 Müncheberg (Telefon: 033432 81107) · Neuenhagen bei Berlin – Rathaus, Am Rathaus 1, 15366 Neuenhagen bei Berlin (Telefon: 03342 245 500) · Neuhardenberg – Amtsverwaltung, Karl-Marx-Allee 72, 15320 Neuhardenberg (Telefon: 033476 595 0) · Petershagen/Eggersdorf – Rathaus, Am Markt 8, 15345 Petershagen/Eggersdorf (Telefon: 03341/41 49 0) · Rüdersdorf bei Berlin – Rathaus, Hans-Striegelski-Straße 5, 15562 Rüdersdorf bei Berlin (Telefon: 033638 85 0) · Seelow – Landratsamt, Puschkinplatz 12, 15306 Seelow (Telefon: 03346/850 0) · Strausberg – Rathaus, Hegermühlenstraße 58, 15344 Strausberg (Telefon: 03341 38 12 10) · Wriezen – Rathaus, Freienwalder Straße 50, 16269 Wriezen (Telefon: 033456 - 49 149) . Lebus - Amtsverwaltung, Breite Straße 1, 15326 Lebus (Telefon: 033604 445 61) Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Dr. Ralph Bötticher Amtstierarzt Landkreis Märkisch-Oderland Der Landrat Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Puschkinplatz 12 15306 Seelow Telefon: 03346- 850- 6901 Telefax: 03346- 850- 6909 E-Mail: veterinaeramt@landkreismol.de Internet: www.maerkisch-oderland.de
Liste der Standorte als .pdf Antrag Aufwandsentschädigung  ( .pdf) Antrag Laboruntersuchung Schweissprobe (.pdf) Antrag Laboruntersuchung Tupferprobe    (.pdf)
Weidmannsheil liebe Weidgenossinnen und Weidgenossen, 15.11.20 hier eine weitere Zwischenstandsmeldung zur ASP-Entwicklung in unserem Landkreis MOL: Stand 13.11.2020 : - bestätigte Fälle 15 (alle im Kerngebiet) davon 2 Kadaverfunde durch „ASP-Hunde-Gespanne“ davon 1 positiver Befund im „SauenFang“ - Sauenfang (im Kerngebiet) 26 - fester Zaunbau Beginn am 16.11.20 Dauer ca. 1-2 Wochen realistisch geplant - Fallwildsuche in noch nicht abgesuchten Gebieten der Kern- und „weißen“ Zone: - bisher durch Landwirte, Jagdausübungsberechtigte, THW durchgeführt; - ab 17.11.20 bis 07.12.20 durch die Bundeswehr mit 100 Angehörigen. Die betroffenen Jagdausübungsberechtigten (Obleute) werden durch die Behörde direkt und individuell informiert. - Ausweitung der „Fallenjagd“ in der Kernzone und perspektivisch für die „weiße“ Zone. - ab dem 16.11.20 individuelle Einzelgenehmigung zur Erlegung von Schwarzwild in der gefährdeten Zone im Rahmen der ASP-Seuchenbekämpfung mit dem Ziel der Bestandsreduzierung, der virolo- gischen Untersuchung durch Schweiß- und / oder Tupferproben und Einschränkung der Ausbreitung durch Vergrämung und Jagddruck in Richtung Kernzone. Gleichzeitig erfolgt die Einzelgenehmigung an Landwirte zur Ernte unter folgenden Bedingungen/Auflagen: - durch Befliegung mit einer Drohne ist zu ermitteln, ob sich Schwarzwild im Bestand befindet. - Eine Fallwildsuche im äußeren Bereich des Schlages (Sölle, Landschaftselemente sind mit zu beachten) ist zu dokumentieren. - Die Jagd im Rahmen der Ernte ist gemeinsamer mit dem Jagdbezirksverantwortlichen (Obmann) zu organisieren. - Die Jagd im Rahmen der Ernte ist erlaubt. A: Es ist kein Schwarzwild vorhanden - Sind keine vorhanden, kann die Ernte mit erhöhtem Schnitt (ca. 50 cm) erfolgen. - Dabei ist eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Arbeit in Bezug auf tote oder auffällige Schweine zu richten. - Bei Fallwildfunden sind die Arbeiten sofort einzustellen und mit dem Veterinäramt Kontakt ( 03346/850 6969) zwecks weiterführender Maßnahmen aufzunehmen. B: Es ist Schwarzwild vorhanden - Es ist ein Erntekonzept gemeinsam mit Jägern zu besprechen (Anlegen von Jagdschneisen, Ablauf der Ernte…) - Eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Arbeit ist in Bezug auf tote oder auffällige Schweine zu richten. - Bei Fallwildfunden sind die Arbeiten sofort einzustellen und mit dem Veterinäramt Kontakt (03346/ 850 6969) zwecks weiterführender Maßnahmen aufzunehmen. Container: Schwarzwild zur „Entsorgung“ (voraussichtliche Öffnungszeiten 19:00 bis 24:00) Standort - Wriezen GEDO Wriezen, Mahlerstraße 22 - Müncheberg Wirtschaftshof der Stadt Müncheberg, Marienfeld 1 F Behälter für Aufbrüche zur Entsorgung: Standorte - Herr Steffen Meissner, Am See 1, 15374 Müncheberg, OT Obersdorf - Herr Nicky Schulz, Chausseestraße 4 A, 16259 Oderaue, OT Alt Mädewitz - Herr Achim Kurth, Gutshof 32, 16259 Neulewin - Herr Willi Rollin, Chausseestraße 58, 16259 Bad Freienwalde, OT Altglietzen - Landesforstbetrieb Brandenburg in Waldsieversdorf Kühlcontainer für SW und Aufbruch zur „Vermarktung“ (bis zum Negativbescheid der Probe) - Kreisstraßenmeisterei Reichenberg, Mittelstraße 2, 15377 Märkische Höhe Konkrete Hinweise auf tatsächliche Annahmezeiten, durchzuführende Tätigkeiten und Abgabe- möglichkeiten (Dokumente, Proben, …), sowie zum Ablauf der Ergebnisübermittlung „Schweißprobe- ASP) werden zeitnah (nach endgültiger und verbindlicher Festlegung durch die Behörde) auf unserer Homepage www.jv-mol.de veröffentlicht. Für die Jagd außerhalb der Risikozone gibt es derzeit keine Änderungen zu den bisher geltenden Vorschriften und Verhaltensregel. Bei Fragen oder Hinweisen, wendet Ihr Euch bitte an uns. Weidmannsheil Lutz Hackert Max-Georg Frhr. v. Korff