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© Ralf Borges BfvK  2022                                                                                                                                                   aktualisiert am 09. März  2022
Jagdverband  Altkreis Seelow e.V.
Gemeinsames Positionspapier! Bitte weiterleiten und darüber informieren!
Das Jahr 2021 ist zwar noch nicht ganz zu ende, aber, wir können davon ausgehen, dass es bis Jahresende nicht mehr schlimmer kommen kann! Corona und ASP haben uns streckenweise die Freude an der Jagd, wie wir es bis 2020 gewohnt waren, verdorben und uns sogar angehalten entgegen unserer weidgerechten Tradition zu jagen. Die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest hat uns Jägern und auch den Landwirten Einiges abverlangt - und wir sind noch lange nicht "über den Berg"! Wir können froh sein, dass wir Jäger in der Kreisverwaltung gleich Gehör gefunden haben und man dann doch auf unsere Forderungen und Ratschläge eingegangen ist! Das heißt allerdings nicht, dass noch einige z.T. auch dicke "Bretter" zu bohren sind und wir hinsichtlich Bekämpfung der ASP die Hände noch nicht in den Schoß legen können. Unser Ziel muss es sein, eine weitere Infizierung des Schwarzwildes in den Restriktionszonen zu verhindern und den Schwarzwildbestand so zu verringern, dass weitere Infizierungen verhindert bzw. erheblich erschwert werden können. Wir wollen ja auch sicherstellen, dass wir und die, die nach uns kommen werden, später wieder unbeschränkt auf unsere Sauen weidwerken können! Leider wird uns nun auch eine 5. Welle der Corona-Pandemie nicht erspart bleiben. Die Ansteckungsgefahr dieser Omikron-Virus-Variante soll angeblich 40% höher sein als bei den bisher bekannten Varianten! Ich gehe davon aus, dass es für die Jagd und die ASP-Seuchenbekämpfung keine gravierenden Einschränkungen geben wird. Seid bitte vorsichtig und haltet konsequent die von Bund und Land verordneten Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit anderen Menschen ein! Allen Mitgliedern, die sich im fast vergangenen Jahr besonders im Verband und in der Seuchenbekämpfung eingesetzt haben, sage ich ein herzliches "Weidmanns dank"! Seit kurzem haben wir eine neue Bundesregierung, die "Ampel"! Für die Jagd allgemein und für uns Jäger sind allein durch die Besetzung verschiedener Ministerposten neue Herausforderungen programmiert! Schauen wir nach vorn und beobachten wir kritisch, was der neue Gesetzgeber vor hat! Vorschnelle Urteile, die meist auf parteipolitischen Aversionen und "Fakes" gründen, vergiften das Klima zu einer gedeihlichen Zusammenarbeit! Gegenseitige Achtung und sachliche, fachlich begründete, offene Argumentation und Diskussion sind gute Möglichkeiten vernünftige Kompromisse zu erreichen. Eine wichtige Voraussetzung ist aber, dass wir Jäger auch nach außen hin Einigkeit und "Flagge " zeigen! Jagdneid und Grenzprobleme schaden nicht nur den Beteiligten, sondern auch dem Ansehen der Jäger in der Öffentlichkeit! Fairness und Toleranz sind Ausdruck von Kameradschaft, die Menschen auszeichnet, auch, wenn sie nicht unbedingt Freunde sind! Das Wild ist erst dann unser Besitz, wenn es erlegt worden ist! Vorher hat es gottseidank die freie Wahl, in welchem Revier es leben will und ggf. sterben wird! Einigkeit und lebendige Zusammenarbeit im Verband ist mein Wunsch für 2022 und das neue Jagdjahr! Packen wir´s an - es gibt noch viel zu tun!! Weidmannsheil! Max-Georg